Lippenpiercing
Das Lippenpiercing hat eine lange Tradition. Es gehört auch heute noch traditionell bei unterschiedlichen Völkern in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Kultur. Wie bei anderen Piercings auch wird beim Lippenpiercing zuerst die Stichstelle desinfiziert, dann mit einer Klemme fixiert und anschließend mit einer speziellen Nadel durchstochen. Es kann ein Stecker oder ein Ring getragen werden. Je nachdem welche Variante man beim ersten Stechen wählt, entwickelt sich der Stichkanal gerade oder in einem entsprechenden Winkel. Das legt einen jedoch nicht für die komplette Zukunft fest. Man kann später zwischen den Varianten wechseln. Dabei sitzt aber ein gerader Stecker in einem gewinkelten Kanal weniger komfortabel als gebogener Schmuck. Die Heilung des Piercings dauert etwa vier bis acht Wochen. Wie auch beim Zungenpiercing wird geraten, nach dem Stechen mehrere Stunden nicht zu rauchen und keinen Alkohol zu konsumieren.
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